
Herzlich willkommen auf der „Glockenmeile“
Ein 650 m langer Spaziergang von der Glockengießerei an der Hauptstraße 5 bis zum Westfälischen Glockenmuseum an der Lindenstraße 4 lädt dazu ein, den Kern der Glockenstadt Gescher näher zu entdecken. Glockensymbole aus Bronze markieren dabei den Verlauf der „Glockenmeile“.
Rechts und links davon entdeckt man viele interessante „Hingucker“, prächtige Gebäude, ablesbare Stadtgeschichte und immer wieder Spuren des Glockengießerhandwerks.
Ganz nach dem Motto: Glocken und mehr!

Die Glockengießerei um 1925
Die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock
Die traditionelle Bronzeglockengießerei geht auf Ursprünge im Jahre 1690 zurück. Der erste Glockengießer und Firmengründer war Alexius Petit d. J. Er wohnte im Stammhaus Hauptstraße 5.
Hinter dem historischen Kontor-Gebäude besteht bis heute die umfangreiche Glockenmanufaktur, in der neben den Bronzeglocken zahlreiche Bestandteile der vielfältigen Kirchturmtechnik gefertigt werden. Seit den 1960er Jahren nimmt zudem der Bronzekunstguss einen wichtigen Anteil der Produktion ein.

Das Westfälische Glockenmuseum
Als klingendes Museum laden zahlreiche Räumlichkeiten und Exponate zu einer spannenden Zeitreise durch die Geschichte der Glocken ein. Große und kleine Gäste können an den Mitmach-Stationen als Glockenforscher tätig werden, um die Geheimnisse des Glockenklanges und der Glockenherstellung zu ergründen. Das Museum ist seit 1980 in der denkmalgeschützten alten Polizeiwache in der Lindenstraße untergebracht. Eine zeitgemäße Erweiterung und Neuorganisation erfolgte im Jahre 2010.


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Hauptstraße 5 – von 1808 Haus des ersten Glockengießers. Im Hofbereich die Glocken- und Kunstgussmanufaktur |
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Hauptstraße 10 – im Kern von 1700 Ehemaliges Wohnhaus des Dorfvogtes, seinerzeit der wichtigste Beamte vor Ort |
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Hauptstraße 17 – von 1867 Wohnhaus der Textilhändlerfamilie Eckrodt mit angrenzendem Packhaus (Giebelfront) |
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Hauptstraße 18 – von 1889 Villa der Glockengießerfamilie Hüesker |
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Bronzeskulptur „Die Wurstaufholer“ 1995 in der Gießerei hergestellt – symbolisiert die Anfänge des Karnevals in Gescher |
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Hauptstraße 24 – von 1899 Villa der Textilfabrikantenfamilie Huesker |
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Hauptstraße 39 – im Kern um 1730 Historisches Gasthaus und Hotel „Zur Krone“, 1828 erste Poststelle des Ortes mit Pferdestation und Haltepunkt an der ehemaligen Postkutschenroute |
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Hauptstraße 30 – um 1890 Villa der Fabrikantenfamilie Huesker-Stiewe |
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Kirchplatz – Pfarrkirche St. Pankratius – im Ursprung aus dem 12. Jahrhundert Weitere Infos zum Kirchenbau und zum Geläut auf der Bronzetafel an der Südfassade |
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Grünanlage Kirchplatz Neben der Geschichtsweg-Stele ein beranktes Glockenmodell in der Form der Michaelisglocke, der größten Glocke im Kirchturm |
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Armlandstraße 5 – um 1800 Bürgerhaus mit repräsentativer Schaufassade |
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Lindenstraße 2 und 4 – um 1902 Gebäudekomplex um das historische Rathaus und die ehemalige Polizeiwache. Heute Zentrum des weitläufigen Museumshofs „Auf dem Braem“ mit Westfälischem Glockenmuseum, dem Naturparkhaus, dem Bienenmuseum und dem Heimathaus mit seinen zahlreichen Nebengebäuden und Exponaten |
| Diverse freistehende Einzelglocken oder Glockengruppen Stahlglocken des 20. Jahrhunderts mit unterschiedlicher Größe, Ausschmückung und Herkunft. Preisgünstige Varianten zu den insgesamt höherwertigen Bronzeglocken. Eine Besonderheit: Die „Kleine Glockenmeile“ an der Eschstraße, ein vierteiliges Geläut aus einer ehemaligen Kirche in Duisburg. Eine spätere Lackierung erfolgte in den Farben der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. |
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| Drei Glockenspiele – der Gescheraner Dreiklang Die Glockenspiele am Anfang und Ende der „Glockenmeile“ erklingen zu verschiedenen Tageszeiten. Gießerei: 11.15, 15.15 und 17.15 Uhr, Glockenmuseum: 10.45, 14.45 und 16.45 Uhr. Zudem ertönt alle Viertelstunde mit dem Westminster-Schlag das Glockenspiel am Kirchturm. |

Haus des ersten Glockengießers.

Ehemaliges Wohnhaus des Dorfvogtes
Wohnhaus der Textilhändlerfamilie Eckrodt
Villa der Glockengießerfamilie Hüesker.
Ehemalige Poststation ab 1828
Altes Rathaus um 1910
Liebe Besucherinnen und Besucher der Glockenstadt Gescher
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Kurzinformationen zu Glocken und mehr Lust gemacht haben auf die Glockengießerei und das Westfälische Glockenmuseum.
Sollten Sie weitere Fragen zur Glockenstadt haben, so wenden Sie sich gern an die Stadtmarketing Gescher GmbH www.gescher-erleben.de oder an die Museen der Stadt www.museum-gescher.de. Dort hilft man Ihnen gerne weiter.
Ihre Bürgerstiftung in der Glockenstadt Gescher

