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Die Solisten der Philharmonie Bonn: (v.l.) Jeeho Park (Sopran), Valentin Annerbo (Trompete), Ervis Gega (Violine) und Prof. Alexander Hülshoff (Dirigent).
Die Solisten der Philharmonie Bonn sorgten für ein atemberaubendes Candlelight-Konzert: (v.l.) Jeeho Park (Sopran), Valentin Annerbo (Trompete), Ervis Gega (Violine) und Prof. Alexander Hülshoff (Dirigent). Foto: SK

„Candlelight-Konzert“ mit dem Klassischen Philharmonie-Orchester Bonn

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Nicht enden wollender Applaus zeigte die Begeisterung der Besucher der Neuauflage des „Candlelight-Konzertes“ mit dem Klassischen Philharmonie-Orchester Bonn. Damit hatte die Bürgerstiftung erneut ein i-Tüpfelchen in der Kulturszene der Glockenstadt gesetzt.

Zauberhafte Welt voller Klang- und Lichteffekte

Zum zweiten Mal gastierte das gut 20 Musiker zählende Orchester in der Glockenstadt. Martin Pollmann zeigte sich erfreut, dass mit diesem Konzert die Arbeit der Bürgerstiftung finanziell unterstützt wird. Petra Exner verwies darauf, dass scheinbar die Welt zurzeit mit Kriegen und Naturkatastrophen aus den Fugen gerät. Um so mehr sehnten sich die Menschen nach Ruhe und Frieden. „Musik verzaubert“, sagte sie in ihrer Begrüßung. Die Besucher sollten und durften sich auf zwei Stunden Glück, Zufriedenheit und Harmonie freuen, so Exner. „Vergessen Sie nicht, nach dem Ende der Veranstaltung ihre Handys wieder einzuschalten“, mahnte Inge Schnieder unter Schmunzeln.

Philharmonie Bonn Candlelight-Konzert in Gescher
Philharmonie Bonn Candlelight-Konzert

Mit einem vielfältigen Programm wartete das Orchester unter der Gesamtleitung von Alexander Hülshof auf. Die Besucher durften sich auf eine zauberhafte Welt voller Musik und Lichteffekte freuen. Man hätte eine Stecknadel fallen hören, als Alexander Hülshoff den Taktstock hob und das Konzert mit dem „Concerto grosso“ – dem großen Konzert von G. F. Händel eröffnete. Weitere Stücke von G. P. Tellemann und J. S. Bach folgten, bevor es in die Pause ging.

Entsprechend dem Motto der Veranstaltungsreihe „Prosecco, Kerzenschein & Klassik“ erwartete die Besucher im Foyer des Theater – und Konzertsaals ein passendes Getränkeangebot in stilvollem Ambiente. Bereits hier konnte man die Begeisterung des Publikums erfahren.

Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven folgten im zweiten Abschnitt des Konzertes. Dabei brillierten vor allem die Solisten Jeeho Park und Valentin Annerbo. Indes bewies die koreanische Sopranistin eine atemberaubende Stimme, während Annerbo mit Soli auf der Trompete brillierte. Beeindruckend für die Besucher war das 20-minütige Streichquartett von Ludwig van Beethoven mit der Solistin Ervis Gega. Der Applaus wollte nicht abreißen, sodass die Musiker die Bühne nicht ohne eine Zugabe verlassen durften. Der Jahreszeit entsprechend stimmte das Orchester das Lied „Stille Nacht“ mit verschiedenen Variationen an. Schließlich forderte der Dirigent das Publikum auf, mit einzustimmen – und das ließ sich nicht zweimal bitten.

Mit Standing Ovations zollte das Publikum im vollbesetzten Theater- und Konzertsaal den Musikern Respekt.

Mit Standing Ovations endete das gut zweistündige hochprofessionelle Konzert mit Werken verschiedener Jahrhunderte. Dabei vergaß Prof. Hülshoff nicht, das Publikum und vor allem die Akustik des neu gestalteten Theateru. Konzertsaales zu loben.

Ein großes Lob sprachen die Besucher den Solisten aus. Man brachte aber auch die Freude darüber zum Ausdruck, dass es der Bürgerstiftung gelungen sei, ein anspruchsvolles Konzert in der Glockenstadt anzubieten. Mit einem Präsent verabschiedete die Bürgerstiftung die Musiker, denen zuvor das Versprechen abgenommen wurde, abermals in Gescher zu gastieren.

Die Bürgerstiftung wird im kommenden Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern. „Es sind wieder tolle Projekte geplant“ verspricht Martin Pollmann. Man darf also gespannt sein.

 

Von F.-J. Schulenkorf

s.a.

 

Aufzeichnung Stadt TV Gescher : Das Candlelight-Konzert“ mit dem Klassischen Philharmonie-Orchester Bonn jetzt auf youtube

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